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Bevor wir uns mal am Bassinrand treffen, kannst du die ersten Schritte ja selbständig ausprobieren. Das Wetter ist momentan ja nicht zu toppen!


-  Materialfrage: Es ist sinnvoll, wenn zu Beginn jeweils das Brettli und die Flossen dabei sind. Mit der Schwimmbrille ist das ja so eine Sache. Natürlich gehört sie dazu, auch wenn das Tragen nicht immer sehr angenehm ist. Ein bestimmtes Modell zu empfehlen ist kaum möglich oder sinnvoll. Erfahrungsgemäss hat jeder Schwimmer so seinen Favorit. Zum Üben ist eine gute Polsterung der Gläser und ein hoher Steg zu empfehlen. Für Wettkämpfe stehen ja dann andere Kriterien als der Komfort an erster Stelle. Auch ich werde mich wieder um ein neues Modell bemühen und hoffe jetzt schon, dass ich Schwein habe...


- Atmung: Viele klagen anfangs darüber, der Crawl sei eine sehr anstrengende Schwimmart. Doch meist liegt es dann an der ungenügenden Atmung: man atmet nicht vollständig aus und recht schnell stellt sich eine Übersäuerung ein. Ich denke, dieses Thema ist zu Beginn das Ziel Nummer 1: eine vollständige, entspannte Atmung hinzukriegen. Denke bei allen Übungen, die wir nun machen werden, zuerst an dies!


- Vom Bekannten zum Neuen! Beim nächsten Badibesuch könntest du zunächst einfach mit ein paar Längen Brust beginnen. Aber mach das in aller Ruhe, in Superzeitlupe! Atme dabei die Luft ruhig und vollständig ins Wasser, am besten durch die Nase. Gleite mit gestreckten Armen, bis die Luft vollständig draussen ist. Beim Armzug atmest du wieder ein, möglichst ergiebig.

- Körperlage: Der Kopf steuert den Körper... Es ist einleuchtend, dass eine flache Wasserlage unbedingt angestrebt werden muss. Sonst kommt man nicht vom Fleck. In diesem kurzen Video wird zwar Crawl gezeigt, gilt für Brust aber genauso. Man sieht hier eindrücklich, was passiert, wenn man den Kopf in den Nacken presst. "You sink like a rock", sagt der Sprecher - und ausserdem beginnt der Nacken schon bald zu ermüden und zu schmerzen.

- Beweglichkeit: Für einen effizienten Beinschlag ist die Beweglichkeit der Fussgelenke wichtig. Regelmässige Dehnübungen sind zu empfehlen. Also beispielsweise den nächsten Fussballmatch vor dem TV im Fersensitz verfolgen... ;-)

A propos Beweglichkeit: natürlich gilt das in besonderem Masse auch für die Schulterpartie...

Du siehst also: Hausaufgaben - ganz wie in der Schule...

Aber genug damit jetzt! Wenn du die Atmungsübung mit langer Gleitphase beim nächsten Badibesuch mal ausprobiert hast, dann melde dich doch bitte wieder und mache mir einen Vorschlag, wo und wann wir uns mal treffen könnten. Ob in unserer Badi oder in der KSS - ist mir beides recht.


Im Anschluss daran werde ich auf Seite 3 gerne weitere Übungen vorschlagen.

Viel Spass und gutes Gelingen!!